Kreiskliniken Dillingen-Wertingen mit Insolvenzplan saniert

Die Sanierung der Kreiskliniken Dillingen-Wertingen gGmbH zeigt, wie ein Schutzschirmverfahren gezielt genutzt werden kann, um Krankenhäuser zukunftsfähig aufzustellen. Mehr als 700 Arbeitsplätze bleiben erhalten und auch die Region profitiert von der Insolvenzplanlösung, da eine optimale Gesundheitsversorgung gewährleistet ist.
Herausforderungen
Die Kreiskliniken Dillingen-Wertingen standen vor einer Situation, die viele Krankenhäuser in Deutschland derzeit erleben: tiefgreifende strukturelle und wirtschaftliche Belastungen treffen auf einen Versorgungsauftrag gegenüber der Region. Steigende Kosten, neue Anforderungen durch die Krankenhausreform und der notwendige Wandel hin zu spezialisierten medizinischen Leistungen machten eine Restrukturierung nötig.
Das Verfahren soll für wirtschaftliche Stabilität sorgen und zugleich die medizinische Versorgung in der Region gewährleisten, die den Anforderungen der Zukunft gerecht wird.
Lösung
Das PLUTA Team um Sanierungsgeschäftsführer Dr. Maximilian Pluta erarbeitete einen Zukunftsplan mit allen notwendigen Maßnahmen, um beide Klinik-Standorte dauerhaft zu sichern.
Die Gläubiger stimmten dem Insolvenzplan mit großer Mehrheit zu. Rund zehn Monate nach der Verfahrenseinleitung kann das gemeinnützige Unternehmen wieder eigenverantwortlich handeln.
Durch eine frühzeitige Restrukturierung gibt es nun klare Zukunftsaussichten für die Kliniken.
Ergebnis
Die Kreiskliniken gehen gestärkt aus dem Verfahren hervor und die medizinische Versorgung im Landkreis ist langfristig gesichert. Die Gläubiger können mit einer Quote von rund zehn Prozent rechnen. Aus Gläubigersicht wurde damit die bestmögliche Lösung erreicht.
- 740 Arbeitsplätze gerettet
- 10% Quote für die Gläubiger erwartet
- 10 Monate im Schutzschirmverfahren