PLUTA Anwalt Dr. Kaufmann erhält 100 % Zustimmung zum Insolvenzplan der Diakonie Altenhilfe Bremerhaven
„Die uneingeschränkte Zustimmung der Gläubiger über alle Gruppen hinweg ist ein starkes Signal und bestätigt den eingeschlagenen Sanierungsweg“, so Dr. Kaufmann weiter. „Allen Beteiligten gilt ein großer Dank für die konstruktive Zusammenarbeit im Verfahren. Der Insolvenzplan schafft die Grundlage, um das gemeinnützige Unternehmen nachhaltig aufzustellen und außerhalb des Insolvenzverfahrens fortzuführen.“
Insolvenzplan schafft Grundlage für Fortführung
Mit der Zustimmung ist ein entscheidender Schritt im Insolvenzverfahren erreicht. Nach der gerichtlichen Bestätigung des Plans und dem Eintritt der weiteren Voraussetzungen kann das Insolvenzverfahren aufgehoben werden. Die Diakonie Altenhilfe Bremerhaven kann anschließend auf der Grundlage der im Insolvenzplan vorgesehenen Regelungen das Insolvenzverfahren hinter sich lassen und sich wie gewohnt auf die hochwertige Versorgung der Pflegebedürftigen konzentrieren.
Der Insolvenzplan regelt insbesondere die Befriedigung der Gläubiger und die wirtschaftliche Neuaufstellung des Unternehmens. Die Diakonie Altenhilfe Bremerhaven gGmbH hatte aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten einen Insolvenzantrag gestellt. Das Amtsgericht Bremerhaven ordnete Ende Januar 2026 die vorläufige Insolvenzverwaltung an und bestellte Dr. Christian Kaufmann zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Am 1. April 2026 wurde das Insolvenzverfahren eröffnet und der Anwalt zum Insolvenzverwalter bestellt. Zum PLUTA Sanierungsteam gehören noch Rechtsanwalt Ingo Thurm, Rechtsanwältin Christine Behrens sowie Diplom-Ökonom Jürgen Schendel.
Die Gesellschaft ist im Bereich der Altenhilfe tätig und betrieb zunächst noch zwei Pflegeeinrichtungen in Bremerhaven, das Jacobi-Haus und das Elisabeth-Haus. Im März erfolgte als wesentliche Sanierungsmaßnahme die Zusammenlegung der Häuser: Die Bewohner und Mitarbeiter aus dem Jacobi-Haus in Lehe zogen in das Elisabeth-Haus in Geestemünde, was reibungslos erfolgte. Das Elisabeth-Haus ist mit 120 Bewohnern voll ausgelastet.
Dr. Kaufmann und sein Team haben den Geschäftsbetrieb während des Verfahrens rund acht Monate fortgeführt, um die Versorgung der Bewohner und Pflegebedürftigen sicherzustellen und zugleich eine Zukunftslösung für die Gesellschaft zu erarbeiten.