PressemitteilungInsolvenz

Mundinger Engineering GmbH stellt Insolvenzantrag Ziel bleibt die Fortführung des Unternehmens – PLUTA Anwältin Rüdlin ist vorläufige Insolvenzverwalterin

Die Mundinger Engineering GmbH hat beim zuständigen Amtsgericht einen Insolvenzantrag gestellt. Grund für den Antrag sind Zahlungsschwierigkeiten des Maschinenbauunternehmens. Das Amtsgericht Bad Hersfeld ordnete daraufhin am 16. September 2026 die vorläufige Insolvenzverwaltung über das Vermögen der Gesellschaft an und bestellte Rechtsanwältin Jutta Rüdlin von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH zur vorläufigen Insolvenzverwalterin. Sie wird im Verfahren unterstützt von Rechtsanwältin Dr. Katrin Schulte.

Die Geschäftsführung betont, dass der Insolvenzantrag nicht automatisch das Ende des Unternehmens bedeutet. Ziel ist vielmehr, den Geschäftsbetrieb fortzuführen, bestehende Aufträge soweit möglich erfolgreich abzuschließen und gemeinsam mit den Mitarbeitenden, Kunden und Geschäftspartnern eine tragfähige Zukunftsperspektive zu entwickeln.

Im nun anstehenden vorläufigen Insolvenzverfahren werden die weiteren Schritte gemeinsam mit der vom Gericht bestellten vorläufigen Insolvenzverwalterin Jutta Rüdlin geprüft. Die Geschäftsführung sieht darin die Möglichkeit, die wirtschaftliche Situation zu stabilisieren und die Voraussetzungen für eine Fortführung des Unternehmens zu schaffen.

Jutta Rüdlin von PLUTA erklärt in einer ersten Stellungnahme: „Unser wichtigstes Ziel ist es jetzt, den Betrieb stabil weiterzuführen und die Aufträge zuverlässig zu erfüllen. Dazu sprechen wir mit den Geschäftspartnern. Gleichzeitig werden wir gemeinsam alle Möglichkeiten für eine Sanierung ausloten. So wollen wir eine Lösung für die Zukunft des Betriebs erreichen.“

Das Unternehmen beschäftigt 18 Mitarbeiter. Die Löhne der Beschäftigten sind über das Insolvenzgeld für drei Monate gesichert. Die Verantwortlichen haben die Mitarbeiter bereits über die aktuelle Lage informiert. Das PLUTA Team wird nun die Insolvenzgeldvorfinanzierung in die Wege leiten, damit die Gehälter wie gewohnt ausgezahlt werden können.

Zukunftsoptionen werden geprüft

Die aktuelle Situation ist insbesondere auf ausgebliebene Auftragseingänge zurückzuführen. Mehrere erwartete Projekte wurden anderweitig vergeben oder sind bislang noch nicht entschieden. Gleichzeitig verfügt die Mundinger Engineering GmbH weiterhin über laufende Aufträge und sieht darin eine wichtige Grundlage für die Fortsetzung des Geschäftsbetriebs.

Für die kommende Phase setzt das Unternehmen auch auf die Unterstützung seiner regionalen Kunden und Geschäftspartner. Bestehende Geschäftsbeziehungen, neue Projekte und konkrete Anfragen können einen wichtigen Beitrag zur Fortführung leisten. Die Mundinger Engineering GmbH möchte daher ausdrücklich auch regionale Unternehmen und potenzielle Neukunden ermutigen, den Kontakt zu suchen und mögliche gemeinsame Projekte zu prüfen.

Darüber hinaus werden verschiedene Zukunftsoptionen geprüft. Neben einer Fortführung aus eigener Kraft kommen dabei auch die Zusammenarbeit mit strategischen Partnern sowie eine Beteiligung oder der Einstieg eines Investors in Betracht.

Die Mundinger Engineering GmbH setzt auch in der kommenden Phase auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit ihren Beschäftigten, Kunden und Geschäftspartnern. Das Unternehmen wird alles dafür tun, den Betrieb langfristig fortzuführen. Die Geschäftsführung betont: „Wir setzen weiterhin auf einen konstruktiven gemeinsamen Weg und hoffen, dass unsere Kunden und Lieferanten die Betriebsfortführung unterstützen.“

Die Mundinger Engineering GmbH mit Sitz in Rotenburg a. d. Fulda wurde 1989 gegründet und bietet individuelle Lösungen im Sondermaschinenbau und in der Automatisierung. Ob Einzelmaschine, modulare Lösung oder komplexe Fertigungslinie – das Unternehmen liefert Lösungen, die im Alltag funktionieren. Die Kunden stammen aus der Medizintechnik, Automotive, Elektronik, Kunststoffverarbeitung und dem Maschinenbau.

Für schnelle Antworten
auf alle Pressefragen