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Konzerninsolvenz: Mehrere Gesellschaften, mehrere Lösungen

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PLUTA hat für mehrere Gesellschaften der Allgaier-Gruppe, einem bekannten Automobilzulieferer, erfolgreich Investorenlösungen umgesetzt. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen in der Automobilindustrie konnte das Team mehrere Unternehmensbereiche fortführen und industrielle Kompetenzen erhalten.

Herausforderungen

Die Allgaier-Gruppe war stark von der Strukturkrise der Automobilbranche betroffen. Nachfragerückgänge, hohe Kosten und der Transformationsdruck belasteten die Firmengruppe mit Standorten im In- und Ausland.

In der Folge mussten mehrere deutsche Gesellschaften der Gruppe Insolvenz anmelden. Unter solchen Bedingungen ist es wichtig, die leistungsfähigen Einheiten zu erhalten.

Es ist entscheidend, dort anzusetzen, wo Substanz vorhanden ist und diese gezielt zu sichern.

Michael Pluta
Michael PlutaManaging Partner PLUTA Rechtsanwalts GmbH

Lösung

Das PLUTA-Team führte strukturierte Investorenprozesse für die einzelnen Gesellschaften durch. Für die Allgaier Sachsen GmbH sowie die Allgaier Process Technology GmbH und die Mogensen GmbH & Co. KG erzielten die einzelnen Insolvenzverwalter jeweils eine Nachfolgelösung. Die Erwerber haben rund 400 Mitarbeiter in Deutschland übernommen. Sämtliche Lösungen wurden eng mit den Gläubigern abgestimmt.

Ebenso gelang der Verkauf der mexikanischen Tochtergesellschaft der Allgaier Werke GmbH. Damit bleiben die Arbeitsplätze in Mexiko erhalten. Bei der Hauptgesellschaft Allgaier Automotive war indes kein Investor bereit, den Betrieb zu übernehmen. Für die Mitarbeiter wurden ein Sozialplan und Interessenausgleich abgeschlossen und eine Transfergesellschaft gegründet.

Ergebnis

Die Investoren übernehmen mehrere Geschäftsbereiche der Gruppe. Industrielle Strukturen und Wertschöpfung bleiben erhalten. Der Fall Allgaier zeigt, dass auch in einem schwierigen Marktumfeld differenzierte Sanierungslösungen möglich sind.

  • 2,5 Jahre Betriebsfortführung
  • 4 Investorenlösungen erzielt
  • 400 Arbeitsplätze erhalten